Was ist BitCoin und was sind Kryptowährungen?

//Was ist BitCoin und was sind Kryptowährungen?

Was ist eine Kryptowährung?

Sie heißen Bitcoin, Ethereum oder Monero: Kryptowährungen kann man gegen Euro auf sein Smartphone laden, mit ihnen fast alles online kaufen.

Welche Vor- und Nachteile bieten digitale Währungen?

Auf den ersten Blick wird der Markt der sogenannten kryptischen Währungen von zwei Giganten beherrscht.

Dem Bitcoin und dem Ethereum; doch hinter den Kryptowährungen steckt nicht nur ein sehr durchdachtes System, welches die Probleme des heutigen Finanzsystems aufgreift und dafür Lösungen bietet.

Der Krypto-Markt bietet mittlerweile über 700 verschiedene Kryptowährungen (Coins), wovon ca.70% nur Totgeburten der Investmentwelt darstellen – es ist ungefähr so wie im normalen Finanzsystem auch – es gibt stabile Währungen wie den Dollar oder EURO und instabile und teils sogar unbekannte Währungen von kleineren Randländern.

 

Grob gesagt ist der Bitcoin ein weltweites Zahlungssystem, welches keinen zentralen Standort hat. Außerdem ist er der Name der digitalen Währung, die über dieses Zahlungssystem abgewickelt wird. Meistens wenn der Begriff Bitcoin (BTC) fällt ist genau diese Währung damit gemeint.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Bankverkehr, bei dem Überweisungen und Transaktionen über eine zentrale Abwicklungsstelle laufen, gibt es eine solche Stelle bei Bitcoins nicht.

Überweisungen werden über einen Zusammenschluss von unzähligen Computern durch eine Peer-to-Peer-Anwendung durchgeführt. Das heißt die Daten werden direkt an den jeweiligen Rechner gesendet und es wird kein zentraler Server dazwischengeschaltet.

Um den Schutz vor Betrug und Diebstahl zugewährleisten, werden die Transaktionen mit verschiedenen Verschlüsselungsmethoden gesichert.

Der Umrechnungskurs von Bitcoin zu offline Währungen wie Euro oder US-Dollar wird durch das kapitalistische Grundprinzip von Angebots und Nachfrage bestimmt.

Entwickelt wurde der Bitcoin Core 2008 von einer Person, die unter dem Nickname Satoshi Nakamoto bekannt ist. Die wahre Identität ist ungeklärt, auch wenn es schon einige Vermutungen gab, wer hinter dem Pseudonym stecken könnte.

Unter anderem behauptete der australische Unternehmer Craig Steven Wright, hinter dem Pseudonym zu stecken. Das Zahlungssystem wurde erstmals in einem Whitepaper beschrieben, 2009 wurde eine Open-Source-Referenz-Software dazu veröffentlicht. Daran konnten sich Entwickler aus aller Welt orientieren, um ein System nach den Vorstellungen von Nakamoto zu entwickeln.

Der Bitcoin als Zahlungssystem besteht aus einer Datenbank, der sogenannten Blockchain. Blockchain bezeichnet eine Datenbank, in der jeder Eintrag den Hashwert des jeweils vorherigen Eintrages enthält. So lässt sich ein Schutz gegen Manipulation gewährleisten.

Ein Hashwert stellt eine beliebig lange Zeichenfolgein einer festen Länge dar und kann nur in eine Richtung erstellt werden. Das heißt ein Hashwert kann nicht zurück in einen Klartext verwandelt werden. Es gibt verschiedene Hashverfahren, wie SHA-256, MD5 und viele mehr.

Auch Passwörter werden meistens als Hash in Datenbanken gespeichert. In dieser Datenbank werden alle Transaktionen, die über das Bitcoin-Netzwerk ausgeführt werden gespeichert.

Jedoch ist sie nicht zentral gespeichert,sondern auf Rechner des Bitcoin-Netzwerkes aufgeteilt. Jeder Nutzer von der Bitcoin-Währung besitztein „Wallet“, eine digitale Brieftasche, die zur Verwaltung des eigenen Geldes benötigt wird.

Außerdem enthält die Wallet kryptographische Schlüssel, die zur Abwicklung von Käufen und Transaktionen nötig sind.

Während bei normalen Währungen die Regierungenentscheiden können, wann neue Geldscheine gedruckt und Münzen gepresst werden, mussdas beim Bitcoin anders geschehen.

Da es keine zentrale Verwaltungseinheit gibt, müssen die Nutzer in gewisser Hinsicht selbst dafür sorgen, dass es neue Bitcoins gibt. Das geschieht durch das so genannte „Mining“, manchmal „Farming“ genannt.

Generell werden durch das Mining neue Blöcke zur Blockchain, also der Datenbank hinzugefügt. Durch neue Blöcke entstehen neue Bitcoins und werden ein Teil der noch offenen Transaktionen bestätigt.

Seit Juli 2016 werden durch jeden neuen Block 12,5 Bitcoins ausgeschüttet, davor waren es 25 und bis November 2012 waren es ganze 50 Stück. Jedoch ist der Vorgang des Erstellens eines solchen Blocks aufwendig und benötigt extrem viel Rechenleistung. Daher werden die Bitcoins an den Nutzer ausgegeben, der einen solchen Block erzeugt.

Gleichzeitig werden alle Gebühren der durchdiesen neuen Block ausgeführten Transaktionen an den Nutzer ausgezahlt. Jeder teilnehmende Computer erhält beim Miningeine kryptographische Aufgabe, die sehr aufwendig ist.

Dabei wird ein Netzwerk-weiter Hash als Zielschwierigkeit gesetzt. Der Computer muss dann einen Hashwert errechnen,der kleiner ist als diese Zielschwierigkeit ist. Dabei ist dieser Wert ziemlich lang und zudemim Hexadezimalzahlensystem, was bedeutet, dass es statt 10 Ziffern 16 gibt. Zusätzlich zu 0-9 gibt es dabei die Buchstaben A-F.

Jedoch wird diese lange Zielschwierigkeit nicht so systemweit verschickt, sondern als Faktor im Gegensatz zur Zielschwierigkeit des allerersten Blocks angegeben. Das heißt, eine solche Mining-Schwierigkeit von 80.000 bedeutet, dass die Aufgabe 80.000 Mal schwieriger ist, als die Aufgabe, die Satoshi Nakamoto ausführen musste.

Der Faktor ist deswegen so hoch, weil sich die Technik seitdem verbessert hat und das Mining-System optimiert wurde. Das System errechnet nämlich immer nach 2016 erstellten Blöcken einen neuen Schwierigkeitsgrad.

Dabei versucht das System die Schwierigkeit so anzupassen, dass die Gesamtleistung des Netzwerks ca.2 Wochen braucht, um die nächsten 2016 Blöcke zu berechnen. Das bedeutet, durchschnittlich alle 10 Minuten schafft einer der Computer die Aufgabe zu berechnen. Nachdem eine solche Aufgabe gelöst wurde,wird das Ergebnis als Header eines neuen Blocks benutzt.

Anfangs wurden übrigens noch CPUs für das Minen benutzt, später stieg man aufgrund höherer Effizienz zu GPUs um. Eine GPU hat beim Minen 50-100 Mal mehr Leistung, benötigt gleichzeitig aber auch weniger Energie.

Das liegt daran, dass eine Grafikkarte weitaus mehr solcher Berechnungen gleichzeitig machen kann, als eine durchschnittliche CPU mit zwei oder vier Kernen.

Jedoch gibt es mittlerweile auch spezialisierte Hardware für das Minen. Nach den GPUs wurden größtenteils FPGAsgenutzt, was für Field Programmable Gate Array steht. Zwar kosten solche FPGA’s vergleichsweise viel, haben aber einen geringen Stromverbrauch und eine hohe Rechenleistung.

Anschließend wurden ASICs genutzt, welchenochmal eine höhere Rechenleistung haben. Mittlerweile werden jedoch immer mehr undmehr Cloud-Netze genutzt.

Solche Cloud-Netze werden meistens als ziemlichriskante Kapitalanlage genutzt und können die Aufgaben weitaus schneller lösen als herkömmliche Rechner. Dadurch könnte das dezentrale Bitcoin-Mining-Model, welches ehemals als besonders sicher galt, bedroht werden und anfälliger für Angriffe werden.

Wenn nämlich eine Person mehr als 50 Prozentder Rechenleistung des gesamten Netzwerkes besitzt, kann dieser ungültige Blöcke erstellen,welche aber von mehr als der Hälfte als echt anerkannt werden und damit ungültige Bitcoinserstellen, die aber kein Dienstleister oder Verkäufer annehmen würde.

Jedoch ist das trotzdem mit sehr viel Aufwand verbunden und nicht unbedingt lohnenswert.

Mining-Pools, welche extrem viele Rechner gleichzeitig betreiben und ununterbrochen Blöcke berechnen lassen, gibt es mittlerweile fast schon massenhaft und könnten die ersten sein, die die 50 Prozent-Marke knacken.

Der Mining-Pool GHash hat dies für kurzeZeit im Juni 2014 sogar geschafft, wurde aber schnell wieder zurückgedrängt. Im Vergleich dazu lohnt es sich für Hobby-Miner nicht mehr, zu versuchen, aus dem Mining Profit zu schlagen.

Der AntMiner S7 kostet zwischen 500 und 800Euro und kann 4.73 Terahash pro Sekunde berechnen. Das heißt er kann mehr als 4.7 BillionenHash-Werte pro Sekunde berechnen und abgleichen.

Im Monat kann man so wenn es hoch kommt 0.15 Bitcoins erreichen. Umgerechnet wären das ca. 125 Euro.

Jedoch wird es immer schwieriger sich gegen die riesigen Serverfarmen durchzusetzen. Wenn man etwas mehr investiert, wie zum Beispiel für den AntMiner S 9, der ca. 2.500 Euro kostet, hat man zwar schon 13.5 Terahash pro Sekunde, aber nur weniger als das Dreifache an Bitcoins pro Monat: nämlich ca. 0.35.

Das entspricht derzeit ca. 290 Euro. Bei der Rechnung ist jedoch noch nicht derStrompreis eingerechnet. Beim derzeitigen Strompreis in Deutschlandist das Mining ziemlich unprofitabel und man bräuchte auch weitaus mehr als einen Miner.

Denn von 290 Euro kann man wahrscheinlich kaum pro Monat leben. Man bräuchte sein eigenes Kraftwerk, um die Miner kosteneffizient und dauerhaft zu betreiben.

Zudem muss man das verdiente Geld ab einem bestimmten Grenzbetrag auch noch versteuern… Wenn man also doch mit Bitcoins bezahlen will, muss man sich diese wohl doch kaufen.

Bitcoin ist eine digitale Währung, die über das Internet versendet werden kann. Man kann mit Bitcoins genauso wie mit Euro oder Dollar bezahlen und einkaufen Nur dass es bei Bitcoins kein Bargeld gibt.

Erwerbe ich bzw. besitze ich Bitcoins in meiner digitalen Brieftasche, welche als Wallet bezeichnet wird, dann kann ich diese an eine andere Person überweisen und im Gegenzug dafür Waren bzw. Dienstleistungen erhalten.

Wie funktioniert das bzw. was läuft im Hintergrund ab?

Bei Euro und Dollar und anderen realen Währungen wickelt die Bank im Hintergrund alles ab. Bei den Bitcoins läuft im Hintergrund ein mathematisches System ab, deswegen Kryptowährung. Dieses System wird von vielen Computern in einem Netzwerk gesteuert.

Sehr vereinfacht dargestellt, kann man sich dieses System als eine Datei bzw. ein Konto vorstellen, welches für alle teilnehmenden Computern verfügbar ist und aktualisiert wird. In diesem öffentlichen Konto steht ein öffentlicher Schlüssel mit Kontoguthaben.

Hier z.B. ist der Schlüssel 4egU usw. mit 12,3 Bitcoins vermerkt.

Das Bob diesen Schlüssel und diesen Betrag besitzt, kann das System und die Öffentlichkeit nicht sehen. In der eigenen Wallet befindet sich ein 2. Schlüssel, der privat ist und mit dem ich auf mein Konto zugreifen kann und Transaktionen veranlassen kann. Wenn das Smartphone den richtigen Schlüssel hat, dann gibt Bob dem System an, dass er beispielsweise 1 Bitcoin an Tina überweisen will.

Die Beträge werden angepasst. Bob hat jetzt nur noch 11,3 BTC und bei Tina steigt der Betrag auf 3,45 BTC. Wenn die Beträge angepasst sind, ist die Zahlung erfolgt.

Welche wichtigen Eigenschaften ergeben sich aus diesem Prinzip. Die wichtigste Eigenschaft ist, dass die Währung dezentral ist und keine Banken bzw. Regierungen Einfluss nehmen können.

Zudem ist das System, wie gerade gesehen, anonym. Transparent – weil die mathematische Vorgehensweise für alle einsehbar ist und alle Zugriff auf die gleichen Informationen haben. Und es ist bei ordnungsgemäßer Verwendung sicher.

Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus diesen Eigenschaften?

Keine Bankgebühren, da zwischen Sender und Empfänger nur eine vollautomatische Software steht und keine Bank. Zahlungen sind nicht umkehrbar bzw. stornierbar.

Dies ist für den Empfänger ein Vorteil, da er sicher sein kann, dass er das Geld behält. Der Sender kann seine Bank nicht anweisen, die Transaktion rückgängig zu machen.

Dies ist auf der anderen Seite ein Nachteil für den Sender. Keine Grenzen! Alle mit Internetempfang und Computer können von jedem Ort an jeden Ort der Welt kostenlos Geld versenden.

Es besteht also keine Abhängigkeit von lokalen Finanzinstituten. Aufgrund des kryptographischen Hintergrundes sind Bitcoins nahezu fälschungssicher.

Die Anonymität kann ein Vor- und ein Nachteil sein. Vorteile liegen beim Datenschutz. Ein Nachteil besteht darin, dass kriminelle Geschäfte begünstigt werden.

Aktuell ist der Wert der Bitcoins stark schwankend. In diesem Punkt ist es ein Nachteil, dass es keine Institution gibt, die sich, wie die Europäische Zentralbank, um die Wertstabilität bemüht.

Anhand dieser Vor- und Nachteile kann sich jeder schon ein bisschen ableiten, ob Bitcoins als Zahlungsmittel geeignet sind.

Die entscheidenden Aspekte dafür sind: Akzeptanz, Vertrauen und Nutzerbasis. Sollten diese Faktoren weiter ansteigen, dann ist Bitcoin für die breite Masse als Zahlungsmittel geeignet.

Die Bezahlung mit Bitcoins akzeptierten neben immer mehr Online-Shops auch zunehmend stationäre Händler.

2017-08-07T11:28:07+00:00 0 Comments

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