Heizung, Heizkörper Entlüften & Befüllen📍1.Teil

//Heizung, Heizkörper Entlüften & Befüllen📍1.Teil

Hallo Freunde und herzlich willkommen. Heute geht´s darum, wie ihr eure Heizkörper bzw. Heizungsanlage richtig entlüftet und befüllt und das ist überhaupt nicht schwer. Ich war in dieser Branche einige Jahre tätig und erklär es auch so, dass es jeder verstehenkann, auch Oma Lottchen und Tante Almalfi.

Hier nun der 1. Teil von insgesamt 3 Teilen. Den kompletten Film gibt es natürlich auch zu sehen. Im 1. Teil geht es nur um die Theorie. Losgeht´s.

Der größte Feind in unserer Heizungsanlage ist die Luft, sie wirkt da wie ein Isolierpuffer, wir brauchen sie zwar zum Atmen, aber nichtin unserer Anlage. Wie ist eigentlich eine Heizungsanlage aufgebaut? Das Prinzip ist immer das selbe. Zu Allererst brauchen wir eine Wärmequelle, hier rechts im Bild zu sehen.

Ob Öl, Gas, Erdwärme, Solar, Holz usw., ist hier vollkommen egal, da weicht nur der Temperaturbereich voneinander ab, dann die Rohre, die mit den jeweiligen Heizkörpern verbunden sind. Das ist einmal der Vorlauf, hier rot im Bild zu sehen. Zu den Heizkörpern hin und dann der Rücklauf, hier blau im Bild zu sehen, von den Heizkörpern weg.

Diese Rohre, oder bei einer Fußboden Heizung die Rohrschlangen, bilden immer einen Kreislauf, wie hier zu sehen ist. Immer. Auch wenn´seine Etage höher geht, oder sonst wohin. Wenn’s eine Etage höher gehen soll, oder innoch weitere Räume, werden einfach Verbindungen – T-Stücke genannt.

Reinmontiert und dann setzt sich das alles genau so fort, wie hier zu sehen ist. Das Prinzip bleibt immer erhalten. Einzig der Rohrdurchmesser hier vorne muss dementsprechend angeglichen werden. Das war´s auch schon.

Dann ganz wichtig die Pumpe, sie transportiert das warme Wasser im Vorlauf zu den Heizkörpern hin. Hier zu sehen.

Die Heizkörper werdendurchströmt mit warmen Wasser, geben ihre Wärme dort ab und dann geht´s auch schonabgekühlt mit dem Rücklauf zurück zum Kessel, wo das wasser dann wieder erwärmt wird.

Damit das Wasser auch immer schön gleichmäßig verteilt wird, in der gesamten Anlage undauch obere Etagen erreicht, oder sonst wo, wird das ganze etwas unter Druck gesetzt. So zwischen 1 bar und knapp 2 bar. Früher ATÜ genannt.

Da in den Leitungen der Wasserwerke so 4 bar anliegen, gibt´s beim Befüllen also kein Problem. Damit wir die Temperatur regeln können, sindhier oben recht´s im Bild zu sehen. Hier in grün, die Thermostatventile angebracht.

Ist im Prinzip ein automatischer Wasserhahn. Ist die eingestellte Zimmertemperatur erreicht, schließen sie automatisch. Und dann unten links. Hier schwarz eingezeichnet, die Rücklaufverschraubungen.

Die sollten immer ganz geöffnet sein, wird manchmal vergessen. Ganz, ganz wichtig bei der Erstbefüllung der Anlage, oder wenn größere Wassermengen fehlen, muss die Pumpe abgestellt werden. Sollte das nicht separat möglich sein, mussdie gesamte Anlage ausgestellt werden. Auch wenn da irgend welche Einstelldaten flöten gehen.

Denkt an irgend welche Taucherfilme. Luftsteigt immer nach oben und wäre die Pumpe in Betrieb, kommt das Wasser nicht zur Ruhe und eventuell vorhandene Luft wird hin und her gewirbelt und kann sich nicht am höchsten Punkt sammeln und abgelassen werden.

Bei der Erstbefüllung, alle Thermostatventilevoll aufdrehen und dann mit dem Entlüften anfangen. Und zwar mit dem Heizkörper, der am nächsten zum Kessel steht. Und dann erst, wenn vorhanden in die obere Etage gehen. Wenn nur geringe Mengen Wasser fehlen, dann auch wenn möglich Anlage oder Pumpe aus.

Wennes nicht möglich ist, wie z.B. in Mietwohnungen, dann vor dem Entlüften Thermostatventil schließen und einen Moment warten. Bis sich alles beruhigt hat und dann erst entlüften.

Wie ihr es vermeidet unnötig viel Luft beim Nachbefüllen in die Anlage zu blasen, zeig ich im 3.Teil der Serie. Ganz, ganz wichtig, überaus wichtig ist: Niemals größere Mengen Wasser in dieHeizungsanlage füllen, die in Betrieb ist, oder voll aufgeheizt.

Wasser aus der Leitung hat 4° Celsius und in Heizungsanlagen sind 70-80 Grad und auch darüber keine Seltenheit. Trifft nun das kalte Wasser auf das heiße Wasser in der Anlage, können schwerwiegende Schäden.

Bis hin zum bersten des Kessels die Folge sein. Befüllen wir nun erst einmal die Anlage,am besten immer zu zweit. Ja und nun ist die Anlage befüllt wie ihr seht. Überall ist Wasser drin, Heizkörper sind schön entlüftet über die Entlüfterstopfen hier oben.

Auf der Anlage sind 1-2 bar. Lieber bisschen weniger. 1,8 bar reicht völlig aus, weil das Überdruckventil muss bei jeder Anlage montiert sein.

Bei 2,5 bar anspringt. Kaltes Wasser dehnt sich aus und deswegen steigt beim Erwärmen der Druck sowieso noch. Bevor es hier gleich weiter geht und wir derAnlage so richtig einheizen, möcht ich meinem Freund Zorro danken. Danke Zorro.

Er hat die Seite designt und nun Feuer frei.

Ja, ordentlich eingeheizt dem Fuchs und nunist es überall schön warm und wenn ihr einen Heizkörper anfasst, werdet ihr merken, dasser nicht überall gleichmäßig warm ist. Aber keine Angst, alles ganz normal.

Wärme steigt nach oben und da gibt der Heizkörper nun mal die größte Wärme ab und das sieht so ähnlich aus, wie auf der Skizze hier, nur nicht so gerade, mehr so verwuselt und es kommt darauf an, was für Heizkörper das sind. Wie lang? Wie groß? Welche Bauart? Und an welcher Stelle die in der Reihe stehen.

Ist ja ganz klar, dass der letzte in der Reihe, nicht mehr die gleiche Vorlauftemperatur bekommt, wie der erste und das müsst ihr eben angleichen. Dazu erst mal noch ein Tipp von mir. In dem Raum, der am wärmsten sein soll, stellt die Thermostatventile auf volle Pulle.

Fernbedienung wenn vorhanden auf Wunschtemperatur, dann die Pumpe auf niedrigste Stufe stellen und nun die Kesseltemperatur mit der Steuerung vom Kessel angleichen. Ist ein bisschen fummelig, dauert auch ein bisschen, aber Geduld. Es lohnt sich. Auch finanziell.

Wenn die Kesseltemperatur zu hoch gestelltwerden muss, dann die Pumpe eventuell eine Stufe höher stellen, aber wenn die richtigePumpe verbaut wurde, nicht nötig, denn auch die Pumpen verbrauchen ne Menge Strom. Steht auch auf jeder drauf, wieviel Watt bei welcher Einstellung. Lieber bisschen hin und her probieren.

Im Laufe der Zeit, geht immer ein bisschen Wasser verloren, meistens durch Verdunstung und so Mini Undichtigkeiten, die man mit dem bloßen Auge gar nicht sehen kann und dadurch entsteht nun mal diese Luft und die muss ab und zu mal raus. Das machen wir hier. Zack. Einmal hier. Zack. Und zack.

Alles ist chick und jetzt kommt der Praxisteil.

Im 2. Teil geht´s ausschließlich um´s Heizkörper entlüften, Wirkungsweise Thermostatventil und richtige Montage der Heizkörper.

Im 3. Teil dann, um´s richtige befüllen der Heizungsanlage, mit ein paar Tipps und Kniffen, wie alles besser funktioniert und Abschließend natürlich noch den gesamtenFilm.

 

2017-03-17T12:35:45+00:00 0 Comments

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