Elektromobilität in Kombination mit PV-Anlage

//Elektromobilität in Kombination mit PV-Anlage

Martin: Hallo, hier ist Martin von Valentin Software.

Steffen: Und hier ist Steffen von Valentin Software.

Du, Martin, ihr habt doch im PV*SOL-Team jetzt das neue PV*SOL premium 2017 R1 fertiggestellt und da gibt es ja ein neues Feature: Elektro-Autos und das würden wir gern mal zeigen bzw. ich kann es nicht so richtig gut zeigen.

Zeig du mir doch mal bitte, wie das funktioniert.

Wie binde ich denn ein Elektro-Auto in PV*SOL premium ein? Martin: Ja, können wir sehr gerne machen.

Also das hier, was Sie sehen, ist das PV*SOL premium 2017 R1.

Das ist der Willkommensbildschirm und auf der Seite “Anlagenart, Klima und Netz” muss man, wenn man Elektro-Autos simulieren will, das zuerst als Anlagenart einstellen und da gibt’s hier diese Auswahlmöglichkeit aller möglichen Anlagen, die man simulieren kann und das was uns interessiert, ist jetzt eben das mit den Elektro-Autos.

Das wählt man und sieht dann hier in der Anlagen-Übersicht, im Schema. Da ist schon das kleine Elektro-Auto drin. Und es gibt hier oben eine Seite “Elektro-Autos”.

Steffen: Ok So, jetzt gehen wir einfach mal von vorne nach hinten durch? Martin: Genau, klicken wir uns mal durch: Auf der Seite Verbraucher würde man erstmal den Haushaltsverbrauch eingeben, den man typischerweise zu Hause hat, weil es wird ja eine PV-Anlage und der Heimverbrauch und das Elektro-Auto zusammen simuliert.

Steffen: Wir können ja als Beispiel mal meine Familie zu Hause nehmen und wir haben ungefähr einen kWh-Verbrauch im Jahr von 5500.

Martin: 5500? Steffen: Das ist ne Menge, ja.

Ich hab zwei fast erwachsene Söhne.

Martin: Das Verbrauchsprofil, das jetzt hinterlegt ist, ist ein Standard-Profil. Da können wir nochmal kurz gucken, welches hinterlegt war. Das ist jetzt in dem Fall die Südhalbkugel. Nehmen wir mal Mitteleuropa. Das kommt dann ein bisschen besser hin. Und bestätigen alles, schließen den Dialog und haben dann hier zwei Lastprofile, weil schon eins eingestellt war von vorhin.

Ich nehme mal das hier noch raus. Die PV-Anlage: Da ist evtl. schon etwas eingestellt von vorhin.

Nein, das ist die Standard-Einstellung, 3.6 kWp. Ist ein bisschen klein vielleicht. Machen wir was Größeres?

Steffen:5? Passt, oder?

Martin: Gut, das wären 25 Module. Eingestellt sind jetzt hier 2 Wechselrichter mit einem MPP à 9 Module.

Steffen: Das sind jetzt die Standard-Produkte in PV*SOL, also man kann natürlich auch ganz normale käuflich erwerbbare Produkte wählen, aber das ist jetzt hierfür nicht wichtig.

Martin: Genau, in der Datenbank hat man ja alle Wechselrichter-Hersteller drin, aber um mal neutral zu bleiben, wählen wir die Standardkomponenten. Lassen wir uns da einfach eine neue Verschaltung heraussuchen, die auf die 25 Module passt. Jetzt haben wir also zwei verschiedene Wechselrichter mit der Verschaltung, die man hier sieht. Damit ist es schon soweit konfiguriert.

Wir lassen jetzt alle anderen Einstellungen mal auf Standard. Uns interessiert ja vor allen Dingen das Elektro-Auto. Das erreichen wir über diese Seite hier und sehen jetzt hier oben in der Liste die Hersteller der Elektro-Autos. Da haben wir jetzt alle, die es momentan auf dem Markt gibt eingetragen.

Steffen: Okay, wie funktioniert das, wenn jetzt neue Autos auf den Markt kommen? Wie kriegen wir das mit oder wie landet das in der Datenbank? Martin: Also, wir kriegen das mit, da wir ständig danach gucken, wo und wie neue Autos auf den Markt kommen. Und die werden dann bei uns in die Datenbank & per Update an die Nutzer verteilt. Wenn aber ein Nutzer ein Auto berechnen möchte, welches momentan noch nicht in der DB ist, dann kann er das auch selbst eintragen.

Steffen: Wenn man entsprechend die Daten hat, kann man das selber tun.

Martin: Genau, das ist jetzt nicht so schwer. Genau, hier hat man die Hersteller. Da kannst Du auch mal einen auswählen, wenn Du möchtest.

Steffen: Ja, es gibt so einen kleinen entweder Citroen oder Renault. Der heißt “Zoe”.

Martin: “Zoe”. Das war der Renault, glaub ich.

Steffen: Genau, den finde ich irgendwie ganz niedlich.

Martin: So, der kann laut Herstellerangaben 240 Kilometer fahren (Reichweite). Hat eine Batteriekapazität von 22 Kilowattstunden. Den Verbrauch geben sie an mit 13,3 Kilowattstunden. Berechnet ist der Verbrauch eher bei 9,2, wenn diese Reichweite nach NEFC so richtig ist.

Steffen: Ah okay, das wird soz. Ja, ich versteh nicht ganz. Also ihr rechnet soz. selbst in der Software aus, wie der rechnerische Verbrauch aufgrund der angegebenen Reichweite ist.

Martin: Genau ja. Weil die Reichweite und die Batteriekapazität ergeben ja schon den Verbrauch Wenn ich das durcheinander teile. Wenn Sie sagen, Sie haben eine Batterie, die ist 22 Kilowattstunden groß. Und das Auto kann 240 Kilometer fahren dann kommt man rechnerischen auf einen Verbrauch von 9,2 kWh pro 100 km.

Steffen: Die Reichweite hängt wahrscheinlich auch vom Fahrverhalten ab. Wenn ich die ganze Zeit vollgas fahre, dann denke ich mal.

Martin: Jaja, gerade bei Elektroautos noch mehr als bei Benzinern oder Dieseln hängt der Verbrauch stark von der Fahrweise ab, ja.

Steffen: Okay, wir können jetzt ja mal so tun, als ob,.

Meine Frau dieses Auto nutzt, weil ich fahr eh nicht mit dem Auto zur Arbeit, aber meine Frau fährt tatsächlich zweimal am Tag mit dem Auto weg. Und realtiv kurze Strecken, wie man erwarten könne Martin: Genau, das Nutzerverhalten stellt man hier unten ein Da gibt es so eine Tagesübersicht. Für jede Stunde am Tag, gibt ein solches Kästchen. Ein Haken bedeutet: In der Zeit. ist das Auto an der Ladestation und kann geladen werden.

Steffen: Also zu Hause. guut.

Martin: Wann verlässt sie denn das Haus? Steffen: Morgens um 7 Uhr schon. Das heißt, dieses Kästchen bei 7 ist richtig und kommt gegen Zwölf wieder. Also dieser Haken hier muss raus und verlässt dann meistens noch mal gegen 16 Uhr das Haus.

Martin: Also wäre sie um 15 Uhr noch da.

Steffen: Und dann bis 18 oder 19 Uhr, so ungefähr.

Marin: Okay, und wie viele Kilometer fährt sie am Tag etwa? Steffen: Das sind 50 insgesamt.

Für die einfache Fahrt sind es ca. 10 – 11 km. Das passt schon ganz gut, oder? Martin: Hin und zurück dann 20 jeweils? Genau. Dann wären es eher 40 oder 44 ganz genau. Das wären dann 16.000 km im Jahr. Genau. Dann würden wir vieleicht jetzt noch als weitere Einstellungen. euren Bezugstarif einstellen.

Weil das ja für das Auto ein ganz wichtiger Faktor ist,. Wie viel man denn eigentlich zahlt für den Kilometer. Da kann man hier auf der Seite der Wirtschaftlichkeit, auf die ich jetzt gewechselt bin,. Den Bezugstarif einstellen bzw. auswählen. Man hat dann hier so ein paar vordefinierte Bezugstarife. Aber wir können hier einfach mal ihr seid in Hamburg, nicht wahr? Hamburg Naturstrom.

Steffen: Hamburg Naturstrom haben wir! Natürlich! Martin: Dann können wir mal schauen, was hier hinterlegt ist. 26 ct/kWh.

Steffen: Ja, das kommt hin. Ich glaub, wir zahlen sogar 27 ct. Ich bin mir aber nicht sicher. Daher sind 26 Cents ok.

Martin: Dann nehmen wir den. Bestätigen. Und dann wären wir eigentlich von der Eingabeseite her fertig  und könnten uns die Ergebnisse anschauen.

Steffen: Ich könnte aber auch hier noch die Kosten des Autos selbst eingeben, also die Anschaffungskosten. Sind die hier interessant? Martin: Die Anschaffungskosten kann man auch eingeben. Man könnte dann natürlich auch sogar Steuerersparnisse eingeben.

Das würde man alles hier bei den Parametern zur Wirtschaftlichkeit machen. Zusammen mit den Kosten für die PV-Anlage, natürlich.

Steffen: Ja, aber das machen wir jetzt nicht.

Martin: Das würde vielleicht ein bisschen den Rahmen des Videos sprengen. Machen wir nicht. Es sind jetzt momentan Standardkosten für die PV-Anlage hinterlegt, um den Stromgestehungspreis zu errechnen Steffen: Okay, und die Autokosten sind sozusagen dann nicht mit drin im Moment.

Alles klar.

Martin: Die sind momentan nicht drin. Die könnte man noch dazu eingeben. Gut, dann simulieren wir das um auf die Ergebnisseite zu kommen.So, das ist jetzt der Ergebnisüberblick. Da sieht man einmal: Hier am auffälligsten ist natürlich die energetische Grafik über das Jahr. Da sieht man für jeden Monat oberhalb der Nulllinie, was in das System reingeht, also welche Energie in das Haus sozusagen reingebracht wird.

Das ist natürlich einerseits die PV-Anlage in gelb und andererseits in hellblau das, was aus dem Netz kommen, also der Netzbezug. Und unterhalb von der Nullline ist dann der Haushaltsverbrauch. Der ist jetzt in dem Fall relativ hoch. 5500 kWh.

In Grün ist das, was das Auto verbraucht. Das ist teilweise aus der PV-Anlage direkt geladen und teilweise aus dem Netz. Das ist dann dunkelgrün. Und in dunkelbau ist das, was trotzdem noch ins Netz einspeist wird.

Steffen: Ja okay.

Martin: Genau, und im Jahresüberblick hat man dann hier in der Sektion Simulation noch ein paar Ergebnisse. Unten gibt es einen Bereich “Elektroautos”. Hier sieht man dann, wie viel Energie insgesamt in das Auto geladen wurde. Das sind jetzt 2600 kWh im Jahr.Und darunter steht dann direkt, wie viel von der PV geladen wurde und wie viel aus dem Netz. Also, in dem Fall ist es gar nicht schlecht.

Steffen: Ist gar nicht schlecht, finde ich auch. Wahrscheinlich liegt das daran, dass meine Frau mittags wieder zu Hause ist und gerade mittags im Sommer wird natürlich schön wieder nachgeladen, oder? Wie kann man sich das spontan erklären? Martin: Ja genau, das ist ein großer Vorteil natürlich.

Und die Fahrleistung ist nicht allzu groß. D.h. die Energie, die ins Auto rein geladen werden muss, bevor es losfährt, ist nicht so groß.

Steffen: Jetzt gibt es ja auch die Möglichkeit, einzustellen, wie ich das Elektroauto lade ob PV-optimiert oder nicht.

Martin: Da würde ich gleich nochmal darauf zurückkommen. Lass uns vorher noch schnell. Es ist interessanter den Vergleich zu sehen: In der Wirtschaftlichkeit haben wir noch zwei Ergebnisgrößen, auf die ich eingehen möchte: Die Fahrtkosten ohne und mit PV pro 100 km, die man gefahren ist. Das ist eine ganz interessante Vergleichsgröße, weil man hier schon ohne PV mit einem Elektroauto auf nur 4,30 Euro kommt.

Das ist im Vergleich zu einem normalen Benziner, der vielleicht ca. 6 Liter verbraucht mit einem Benzinpreis von 1,30 Euro ist man bei 7-8 Euro.

Steffen: Da bin ich jetzt also schon deutlich darunter, selbst wenn ich es komplett nur aus dem Netz laden würde. Ist das die Zahl? Wir tun so, als ob ich bei den Fahrtkosten ohne PV was ich hätte, wenn ich es aus dem Netz einfach lade. Und das sind diese 4,3 Euro.

Martin: Und im Vergleich dazu, würdest du 3,10 Euro zahlen, wenn du so viel Solarstrom nachladen würdest, wie hier simuliert wurde.

Steffen: Merken wir uns mal die Zahlen.

Martin: Jetzt im Vergleich: Du hattest es angesprochen: Es gibt verschiedene Lade-Modi. Wie haben zwei hinterlegt. Das ist einmal “Standard” und einmal “PV-optimiert”. Standard heißt: Sobald das Auto an der Steckdose ist, startet der Ladevorgang und das Auto wird geladen.

Steffen: Okay, wird sofort voll geladen oder so schnell es eben geht.

Martin: Genau ja, bei dieser Ladeleistung, die zur Verfügung steht. So, wenn ich jetzt “PV-optimiert” wähle, dann wird vorzugsweise mit PV-Energie geladen. Und erst, wenn es nicht mehr anders geht, also erst, wenn in die Zeit nicht mehr ausreichen würde, um noch mit PV zu laden, erst dann wird aus dem Netz nachgeladen.

Steffen: Das heißt: Auch in diesem Fall weiß das Auto, wann es das nächste Mal fährt.

Martin: Genau, es beruft sich auf die Zeiten an der Ladestation, die man eingeben hat. Und es weiß, wann es das nächste Mal gebraucht wird. Und in dem Fall, wenn es merkt, dass die PV-Energie gerade nicht mehr ausreicht, um das Auto bis zur nächsten Abfahrt ausreichend vollzuladen, dann wird aus dem Netz geladen. Dann können wir das zum Vergleich mal simulieren.

Zur Erinnerung: Wir hatten 4,30 Euro ohne PV und 3,10 Euro mit PV.

Steffen: So ungefähr war das, richtig. Ich kann mir Zahlen so schlecht merken.

Martin: So, schauen wir uns mal die Wirtschaftlichkeit an. Ja, da sind wir schon bei 2,40 Euro. Weil eben solar gefahren werden konnte.

Steffen: Das ist ja echt deutlich. Wo sind denn die kWh, die durch PV? Die hatten wird doch eben auch.

Martin: Die sind hier. Gesamt ist in etwa das Gleiche. So, und jetzt kommen aber schon 1700 kWh aus der Solaranlage.

Steffen: Also fast zwei Drittel des Bedarfs des Elektroautos decke ich in diesem Fall durch die PV-Anlage, oder? Martin: Genau, von den 16.000 km, die du im Jahr gefahren bist, kannst du jetzt 10.000 km solar fahren.

Steffen: Ja super! Man kann sich die Ergebnisse ja auch im Einzelnen anschauen, was im Winter z.B. ist. Im Winter ist es natürlich schlechter. Da ist dann relativ egal ob ich mittags zu Hause bin, wenn ich sowieso nichts lade aus der PV, denke ich mal. Ja schön!

Martin: Ja, das ist es.

Steffen: Das ist ja auch echt ganz einfach zu bedienen, oder? Martin: Ja genau, es ist einfach zu bedienen, aber natürlich hat man auch vielfach die Möglichkeit,. Detaillierte Eingaben zu treffen und dann auch komplizierte Sachverhalte nachzusimulieren, ja.

Steffen: Okay ja ja schön! Martin: Hat das deine Fragen in etwa beantwortet? Steffen: Ich denke schon. Ich probier das einfach jetzt mal selbst aus und wenn ich noch Fragen habe, komme ich nochmal auf dich zu 🙂 Und dann machen wir noch ein Video mit detaillierteren Fragen.

Martin: Alles klar, machen wir! 😉 Danke schön.

Steffen: Martin danke!.

2017-03-17T12:34:00+00:00 0 Comments

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